Dichtheitsprüfung

geprüfte Tankstelle

AKTUELL: Wie langlebig sind TUBOGEL® - Flutsanierungen?

in den letzten Monaten hat sich mancherorts eine rege Diskussion über die Dauerhaftigkeit von Flutsanierungen entwickelt.
Da ist die Rede von „ernüchternden Ergebnissen“ und „Enttäuschungen“ bei den Wiederholungsprüfungen von Sanierungen mit „dem Flutungsverfahren“.
An dieser Stelle möchten wir, als führender Anbieter auf dem Flutungssektor, in diese Diskussion nicht einsteigen, weil wir davon ausgehen, dass die Negativaussagen nicht selten unter Voraussetzungen zustande gekommen sind, die einer naturwissenschaftlichen Nachprüfung nicht standhalten.
Eine Studie, die im Rahmen der Erlangung unserer 2. Bauaufsichtlichen Zulassung Z-42.3 – 369 für den Bereich Tankstellen durchgeführt wurde, hält dagegen einer Nachprüfung jederzeit stand.
Der besondere „Charme“ dieser Untersuchung liegt in der Tatsache, dass nicht nur Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige sondern auch noch dem DIBt – Sachverständigenausschuss angehörende Fachleute wie Dipl.-Ing. Hoppe, Dr.-Ing. Stagge oder Prof. Dr. Selle die korrekte Durchführung überwacht haben.
Damit dürfte unstreitig sein, dass die Ergebnisse dieser Studie sowohl unter absolut einwandfreien Randbedingungen zustande gekommen als auch wiedergegeben sind.
Nachdem das Resultat der „DIBt – Untersuchung“ von den oben angesprochenen Veröffentlichungen drastisch abweicht, haben wir die Details zu diesem Thema in einem kurzen Statement zusammengefasst.

Dauerhaftigkeit von TUBOGEL – Flutsanierungen bewiesen!

Einer der wichtigsten Faktoren bei der Beurteilung von Sanierungstechniken ist zweifellos die Frage: “Wie lange hält das Ganze denn überhaupt?“ Eine Untersuchung unter Beteiligung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) hat für Tankstellen, die mit dem TUBOGEL Flutverfahren flüssigsaniert wurden, jetzt die Dauerhaftigkeit erwiesen:

Von 10 untersuchten Stationen waren 9 auch nach Jahren noch dicht – 1 Sanierung war zerstört – Bauarbeiten hatten die Dichtpackung beschädigt.

Eine Bauaufsichtliche Zulassung zu erlangen ist nicht einfach: Dutzende von Nachweisen sind zu führen, Laboruntersuchun gen zu absolvieren und Prüfzertifikate zu besorgen.

Noch schlimmer ist die Situation, wenn eine Zulassung für einen Bereich erstmalig erteilt werden soll, wenn also die zu durchlaufenden Prüfprogramme noch nicht feststehen, sondern erst erarbeitet werden müssen. Das war bei der beantragten Zulassung von TUBOGEL für den Bereich Tankstellen der Fall: Neben den „üblichen“ Prüfungen von Funktion, Festigkeit der Dichtpackungen, ökologischer Unbedenklichkeit usw. sollte nach den Vorstellungen des DIBt auch die Dauerhaftigkeit der Sanierungen mit TUBOGEL nachgewiesen werden.

Doch wie? Zuerst wurden aufwändige Laborversuche mit simulierter Aufbringung von Lasten, Scherkräften, dynamischen Kräften etc. diskutiert – und wieder verworfen. Schließlich einigte man sich auf eine ebenso einfache wie wirksame Nachweisführung:

Es sollten 10 Tankstellen, die schon vor längerer Zeit mit TUBOGEL saniert worden waren, einer erneuten Dichtprüfung unterzogen werden, um „in-situ“ feststellen zu können, ob auch nach Jahren der Sanierungserfolg noch gegeben ist.

Aus einer Liste von über 600 Stationen, die TUBOGEL dem DIBt „zur Auswahl“ vorgelegt hatte, entschieden sich die Berliner für 10 Tankstellen, die über die gesamte Republik verteilt waren. Gleichzeitig benannte das DIBt jeweils ein Mitglied seines Sachverständigenausschusses, das die Nachprüfungen begleiten sollte, um sicherzustellen, dass alles korrekt abläuft. So hatten Frau Sedehizde (BWB) und die Herren Hoppe (Stadtentwässerung Hamburg), Dr.-Ing. Stagge (MPA Darmstadt) und Prof. Dr.-Ing. Selle (MFPA Leipzig) die bis dahin einmalige Gelegenheit, zusammen mit einem Öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen die Wiederholungsprüfungen zu begleiten.

Erfreuliches Ergebnis der Aktion: 9 von 10 geprüften Stationen waren auch nach Jahren unverändert dicht und gaben keinerlei Anlass zu Beanstandungen.

Nur bei einer Tankstelle in Heidelberg war das Ergebnis der Dichtheitsprüfung extrem schlecht – es konnte nach DIN 1610 Teil W mit Wasser praktisch kein Druck aufgebaut werden! Eine Recherche beim Betreiber der Station brachte den Grund schnell zutage:

Bei der Erneuerung der Fahrbahndecke vor einigen Monaten wurde ein Rüttler eingesetzt, der offensichtlich die Dichtpackung zertrümmert hat.

Fazit der vom DIBt initiierten Untersuchung:

Sofern man nicht mit „schwerem Baugerät“ auf die sanierten Rohre losgeht, ist die Dauerhaftigkeit von TUBOGEL – Sanierungen damit erwiesen!

Details zu der Untersuchung erhalten Sie unter info@tubogel.de

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